Allgemein

Unterscheidungskraft

In einer verlogenen Welt mangelt es uns oft an Unterscheidungskraft.

Was ist gut? Was ist böse? Wer ist uns gegenüber ehrlich und aufrichtig? Wer belügt sich selbst, ohne es zu erkennen? Und wer belügt uns absichtlich, weil er böse Absichten verfolgt?

Muss ich mir hier nicht auch selbst an die eigene Nase fassen, wenn ich mein Radix betrachte und sehe, wie lange ich der blinden Auffassung war: „Liebe deine Feinde“ [Lk 6,27]?

Doch auch ein Evangelist kann sich in seiner Sehnsucht nach Vollkommenheit irren. Keiner ist vollkommen. Jesus konnte zwischen gut und böse unterscheiden, somit waren dies nicht Christus Worte.

Die Feinde sollst du nicht hassen, um die Liebe in dir zu bewahren.

Doch wenn du deine Feinde liebst, vereinst du dich mit dem Bösen und drohst damit selbst zu fallen. Du fängst an, dich selbst zu belügen. Du hoffst auf einen „Weltfrieden“ und auf eine „Vollkommenheit“, die es hier auf Erden so nicht gibt.

Wer vermag es Frieden in seinen Umfeld zu schaffen, zu bewahren und wie groß ist dieses Umfeld? Du wirst schnell bemerken: Bei den meisten hört es schon beim Nachbarn auf, bei einigen schon in den eigenen vier Wänden.

Weltfrieden ist eine Utopie, weil das Böse sich auf Erden genauso inkarniert.

Vollkommenheit bedeutet Stillstand. Doch die Erde bewegt sich und steht niemals still.

Auch Gott (die Sonne) bewegt sich.

Wer zwischen dem, was gut ist und dem, was böse ist, unterscheiden kann, der lässt das Böse nicht mehr an sich ran – soweit er kann.

Liebst du deine Feinde, könnten deine Feinde, deine Freunde zerstören.

Es ist eine Utopie, dass ein böser Mensch sich noch zum Guten wandelt, denn er hat sich bereits vor dem Sündenfall dazu entschlossen, auf welcher Seite er steht: Er ist gegen Gott.

Die Feinheit besteht lediglich darin, zu erkennen, wer in der grauen Mitte sich befindet und ehrlich zum Licht, zur Wahrheit strebt. Du erkennst ihn darin, dass er sich in allem FÜR Gott entscheidet.

Alles Liebe,
eure Andrea

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