Glaube

Gott strahlt

Gottes Licht strahlt und kann alles durchdringen. Sein Licht kann alles beleuchten. Sein Licht offenbart dir die Wahrheit, wenn du nur genau hinschaust. Doch Gott drängt sich dir nicht auf.

Es tut mir leid, ich muss mich bei euch entschuldigen. Ich hatte die Woche kurz Blödsinn geschrieben, bis mich mein lieber Astrologie-Lehrer Frank Felber dankenswerter Weise darauf hinwies. Daraufhin hatte ich den Satz dann gelöscht und musste noch darüber selbst sinnieren, wieso man diesen Satz immer wieder hört und einfach so nachplappert.

Es geht darum, dass Gott eben nicht allmächtig ist. Denn er gab uns den freien Willen. Somit gab er uns Macht. Wir sind selbst verantwortlich.

Zu leicht passiert es dem ein oder anderen, dass wir ihn verherrlichen und gern alle Macht zusprechen möchten. Dabei ziehen wir uns aber selbst aus der Verantwortung – was nicht geht. Denn wir entscheiden schlussendlich. Gott kann uns nur beraten. Ob wir auf ihn hören, liegt an uns. Und wenn wir uns verhören, sind wir auch selbst schuld. Gott ist der Mächtigste, aber nicht allmächtig.

Gottes Macht ist so groß, dass er sich sogar ganz klein machen kann. Dies macht er aus Liebe zu den ganz Kleinen.

Wenn Gott allmächtig wäre, hätten wir eine Diktatur. Doch der Himmel ist ein Königreich. So verstehe ich Gott, dass in seinen Augen einzig und allein die Monarchie gerecht ist. Denn hier beurteilt er, welcher Geist die Qualität besitzt, ein König zu werden. Davon gibt es nicht viele. Durch Vorleben schaffen wir unser Karma und ein Teil unseres Schicksals. Sind wir gut zu den Menschen? Können wir zwischen gut und böse unterscheiden? Besitzen wir die Stärke ein Volk anzuführen und zu beschützen? Es gehört enorm viel dazu. Und vielleicht möchte man lieber eine Prinzessin sein. Doch nur weil man schöne Kleider und Musik mag, ist man dieser noch längst nicht würdig 😉 Schlussendlich ist unsere Liebe, unserer Charakter, unsere früheren Verdienste für das Land u.v.m. mit ausschlaggebend dafür, wem Gott das zutraut. Ich sehe mich hier eher als den Märchenerzähler mit der Laute.

Nicht jeder König war so vorbildhaft, wie man sich es wünschen würde. Und doch waren sie dazu auserwählt – vermutlich weil aus ihrem Volk kein besserer Geist hervorgehen konnte. Ein König mit bösen Willen hat Gott dazu nicht auserkoren. Doch wo ein ganzes Volk Hass in sich trägt, wie soll da ein liebevoller König inkarnieren? Der Mensch hat den freien Willen: Für oder gegen Gott sich zu entscheiden.

Wie ist es bei den Päpsten? Bei Pius XII so scheint mir, war alles vorherbestimmt. Er war verrückt genug dafür einzuwilligen. Damit er es nicht vergisst, inkarnierte er gleich in Rom, trat aus der Tür seines Elternhauses raus, von wo er gleich ein Engels-Statue erblickte, die direkt auf den Petersdom ihren Zeigefinger streckte.

Doch bei Papst Franziskus? Mir scheint das alles ein falsches Spiel. Zumal Benedikt XVI noch lebt und Gottes Blitz in den Petersdom einschlug, als er abdankte. – Es war, so interpretiere ich es, gegen Gottes Willen. Mehr braucht man in meinen Augen dazu gar nicht sagen, um zu verstehen, was für ein schwarzes Szenario da vor sich geht. Zum Schmerz und Leid aller waschechten Christen.

Wie ist es bei der Demokratie? Hier ist der Wille und Ehrgeiz des Menschen viel ausschlaggebender, als der Wille Gottes! Ein Mann mit gutem Herzen tut sich das ganze Kasperl-Theater schon gar nicht mehr an. Echte Christen unter den Politikern sind rar.

Was soll jetzt Gott tun?

Ich lasse diese Frage hier offen. Mit dem Beitrag möchte ich euch nur erinnern, dass Gott eben nicht allmächtig ist. Er gab dir und mir genauso Macht. Vielleicht sollte sich jeder mehr fragen: „Wie gehe ich damit um?“

Seid ganz lieb gegrüßt in diesen Tagen,
Alles Liebe,
eure Andrea

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