Astrologie

Von persönlicher Reife

Theoretische Reife

Wenn schwierige Transite sich anbahnen, frage ich mich immer wieder:

a) Was wird oder könnte das sein?
b) Wie kann es mir gelingen diese Thematik möglichst positiv zu meistern?

Doch wie es so ist: Oft scheitern wir schon an den kleinen Transiten. Läuft z.B. Transit-Merkur über den Radix-Saturn, neigt man mehr dazu alles negativ zu sehen…, während man unter Transit-Merkur im Quadrat zum Radix-Jupiter alles viel zu leichtsinnig positiv einschätzt.

Der Vorteil ist: Wer die Sterne beobachtet, weiß immerhin darum. Er entwickelt ein Bewusstsein darüber. „Ah, heute stehen die Sterne soundso, daher neige ich dazu… und weil mir das bewusst ist, passe ich hier auf.“

Diese kopfmäßige Herangehensweise ist die eine. Schlussendlich geht es auch darum die eigene Liebesfähigkeit weiterzuentwickeln.

Wer liebt, der fühlt, was richtig und was falsch ist.

Wer guten Willens ist, der ist auf dem Weg der Liebe. Doch jeder stolpert eben über seine Schwächen, sodass ihm eine klare – kopfmäßige – Sicht hilft, um alles mal aus der Vogelperspektive zu sehen. Indem er darüber meditiert, betrachtet er die Situation ebenso mit dem Herzen und entwickelt so seine Liebesfähigkeit weiter. Denn nun erkennt er, was gut ist und was schadet. (Dies ist nur eine mögliche Herangehensweise).

Es gibt auch die „Praktiker“, die einfach vollgas leben und in Alles reinstolpern und das brauchen, um sich weiterzuentwickeln.

Ich war als Kind schon so getrimmt, aus den Fehlern anderer zu lernen. Indem ich ihr Verhalten genau beobachtete, sah ich die Konsequenzen. Doch kein Mensch ist gleich. Wer weiß schon, ob mir das bei gleichen Verhalten ebenso passiert wäre?

Praktische Reife

Der Praktiker hat die Erfahrung körperlich, geistig und seelisch gesammelt. Der Theoretiker sammelt sie nur geistig und ggf. seelisch. Daher hat der Praktiker dem Theoretiker was an Erfahrung voraus, ist tatkräftiger und damit meistens erfolgreicher.

Wenn ich geistig sehe, wohin etwas führt und das nicht gut ausschaut, kann ich mich darauf praktisch nicht einlassen. Dies ist meist der Fall, wenn ich die Untugenden in der Situation erkenne oder einfach ein klares „Nein“ höre. Dies hat nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun, sondern sogar mit sehr viel Liebe und tiefen Vertrauen in die Eingebung.

Mangelndes Vertrauen ist es in Fällen, wenn ich mir unsicher bin, wohin etwas führt und ich mich daher nicht darauf einlasse. Also in Fällen, wo Ängste größer sind, als der Mut unbekanntes Terrain zu betreten (das gibt’s auch). Hier mangelt es an Liebe, die die Ängste vertreibt. Denn selbst wenn ein großer Schaden entsteht, würde die Liebe einen noch rechtzeitig davor bewahren – Ängste sind unnötig. Ein liebendes Herz lässt uns allumfassender verstehen und somit vorausschauen. Es geht hier mehr um ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und einem – Dranbleiben – .

Die Ängste auf Knopfdruck beseitigen und sich spontan für die Liebe entscheiden? Das nennt man „Springen“.

Liebe kann man nicht erzwingen. Liebe ist. Gott ist die Liebe.

Göttliche Reife

Dieses Jahr 2021 mit Uranus Quadrat Saturn können wir dazu nutzen, unsere eigenen Ängste wegzusprengen.

Um dabei moralisch zu bleiben, ist es wichtig, dass wir uns an Gott orientieren und mit Uranus Quadrat Jupiter nicht über die Strenge schlagen. Wer sich hier nicht an Gott hält, könnte zu leichtsinnig glauben, dass ihm nun alles möglich sei. Gleichgültig, ob er dabei Menschen über’n Haufen fährt. Er hüte sich davor, Gott in die Quere zu kommen. Sonst lässt Zeus seine Blitze zucken. Statt Stromausfall gibt’s dann ’nen Stromschlag 😉

Ich hoffe, ihr seid inzwischen alle gut ins neue Jahr gesprungen? Für 2021 wünsche ich euch nur das Beste!

Alles Liebe,
eure Andrea

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