Demut
Glaube

Die Demut lieben

Manchmal wundert es mich, was uns Menschen daran hindert, den Rosenkranz zu beten. Das Vater Unser und das Ave Maria vergesse ich seit einigen Jahren nicht mehr. Doch solch Phasen, wo mir die Muße zum Rosenkranz fehlt, beobachte ich leider auch an mir. Der eine meint, er braucht es nicht. Der andere belächelt es und meint, er habe andere Methoden. Und wieder ein anderer meint, dafür fehle ihm die Zeit. Doch wenn wir uns weigern ihn zu beten, dann fehlt uns vor allem eins:

Die Demut

Es ist nicht, dass wir keine Zeit hätten. Nein, wir nehmen sie uns nicht. Andere Methoden – es gibt viele Wege der wertvollen Meditation und ebenso andere, wirklich innige Gebete. Wem es an Demut mangelt, dem empfehle ich, sich an das Rosenkranzgebet zu erinnern. Und ferner meine ich zu behaupten, dass heute der ganz großen Masse die Demut abhanden gekommen ist.

Manch Atheist meint, er habe Demut vor sich selbst. ??? Das ist aus meiner Sicht Stolz, Arroganz oder Hochmut, aber nicht Demut. Demütig ist man gegenüber Gott, seinen Engeln und Heiligen, weil man sie ehrt und liebt.

Wer Nachts nicht einschlafen kann – warum mit wirren Gedanken plagen, anstatt zum Rosenkranz zu greifen? Dabei kannst du dir selbst die gedanklichen Quälgeister austreiben und kommst zur Ruhe.

Die Liebe zu Gott lehrt uns die Demut

Der Rosenkranz stärkt unsere Liebe zu Gott, zur Mutter Maria und zu Jesus. Er lässt uns die Etappen Jesu nachempfinden und zeigt uns, wie klein unsere Probleme sind, im Vergleich zu jenen, die Jesus erleiden und erdulden musste, damit wir wieder an Gott glauben. Er lässt uns nachempfinden, wie unerschütterlich Mutter Maria ihm beistand und mitlitt, ihren eigenen Sohn am Kreuz sterben zu sehen. Er lässt uns Gottes großes Wunder durchleben, der er ist, war und immer sein wird. Er offenbart uns die Auferstehung und das ewige Leben.

Ich wünsche euch alles Liebe,
eure Andrea

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