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Zwischen Intuition und Wahnsinn

Es ist eine ganz eigene Sache. Du sitzt vor einem weißen Blatt, hast überhaupt keine Ahnung, was du nun zu Papier bringen kannst und plötzlich kommt ein Impuls, eine Eingebung und es sprudelt drauf los.

Dieses Hinhören entsteht, wenn du still wirst im Geist und den Engeln lauschst. Ich frage sie: Welches Bild soll ich heute wählen? Dann sagen sie schon was. Manchmal brauche ich nur auf eine bestimmte Seite gehen (meist unsplash oder pixabay, wenn ich grad keine eigenen Bilder habe) und manchmal erhalte ich einen Suchbegriff dazu. Ah, das Bild,… dann fange ich mal an. Welche Schrift passt dazu? Wo soll der Text hin? Ah, da… und dann kommt meistens auch schon der Text, der da hin soll.

Heute war so ein Tag, wo ich dabei selbst grübel: Was habe ich mir bei dem Text jetzt gedacht?

Eigentlich gar nichts. Ich habe mir gar nichts dabei gedacht, ich habe nur hingeschrieben, was ich gehört habe. Es bleibt auch hier nicht aus, hin und wieder die Engel zu fragen: Was wollt ihr mir damit sagen?

Dichterische Freiheit beginnt da,
wo der Mensch aufhört zu denken.

Dichterische Freiheit kann genial sein oder Kauderwelsch. Die Eingebung kann von einem guten oder einem bösen Wesen beeinflusst werden. Im guten Fall wird der Mensch empfänglich, weil er still geworden ist. Im schlechten Fall wird er empfänglich weil er gewisse Untugenden besitzt, wo das Böse ihn packt. Sein Geist wird entweder lichtvoll geleitet oder finster manipuliert. Ein Spiel von Licht und Schatten.

Manch einer ist dabei wahnsinnig geworden, wenn er nur auf die geistige Welt hört. Die Engel sind viel intelligenter als wir, von ihnen können wir lernen. Die Dämonen besitzen eine heimtückische List, die auf ihre Art auch intelligenter ist, als wir, nämlich, wenn wir sie nicht durchschauen. Es ist ein sehr schmaler Grad. Deinen Geist immer wieder auf Gott auszurichten, zentriert dich. Wahnsinnig wirst du, wenn du durch und durch ein Egoist bist und deine Eingebungen überhaupt nicht mehr näher beleuchtest.

Wer sprach zu dir? Wie hast du dich dabei gefühlt? Bist du dabei ruhig & konzentriert geblieben oder wurdest du zu etwas gedrängt? Kam die Stimme von oben/vorne oder von hinten/unten? War dir warm oder kalt? Wurde dein Herz weit oder eng? Anhand solcher Fragen, kannst du bereits näher erkennen, ob es eher ein Engel oder eher ein Dämon ist, mit dem du da kommunizierst.

Im Geist bist du frei und besitzt auch da „Narrenfreiheit“. Doch wahre Freiheit erfährst du nur, wenn du gibst. Und du gibst, weil du liebst.

Alles Liebe,
eure Andrea

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