Glaube

Die Kirche fällt, doch Gott lebt ewig.

Es stellt sich in Gesprächen immer wieder heraus, dass einige mit Gott hadern, weil das Bodenpersonal der Kirche vieler Orts katastrophal ist. „Der Rauch Satans“ ist bis in die Spitze der Kirche gedrungen. Und das gleich mehrdeutig. Es ist nicht nur so, dass Freimaurer sich als Priester tarnen, sondern auch, dass Antichristen unsere Kirchen anzünden.

In allem sind wir Menschen selbst Schuld. Wir haben zugelassen, dass böswillige Menschen soweit vordringen konnten. Und selbst wenn wir politisch gleich richtig Stellung bezogen, so ist uns gewiss privat hier und da einer durch die Lappen gegangen, den wir zu spät -enttarnt- haben.

Die Schreckensbotschaften könnt ihr überall im Internet nachlesen. Doch hadert nicht mit Gott. Das Bodenpersonal der Kirche schafft sich gerade selbst ab und sie werden in ihrer selbst geschafften Hölle lodern.

Es ist bitter und schmerzhaft. Für mich ist die Kirche nach wie vor ein Kraftplatz mit lebendiger Geschichte, der immer wieder meine Seele zu Tränen tief berührt. Es wirkt für mich wie ein Verlust von 2000 Jahre langer Liebes-Arbeit, die einfach vernichtet wird. Doch hart gesprochen sollten wir nicht die Materie anbeten. Gott finden wir auch außerhalb der Kirche. Es geht um die Menschen. Ein Gebäude mit so einer kräftigen Aura, das stets an Gott erinnert, bietet den Menschen Schutz und Zuflucht.

Ohne Gott verliert der Mensch die Orientierung. Verwirrt, verstört und enttäuscht tritt der Mensch aus der heutigen Kirche aus. Es ist vollkommen verständlich. Doch schiebt die Missetaten der Kirche nicht auf Gott. Der Mensch ist schlecht, wie soll Gott den Lauf der Dinge rückgängig machen, wenn der Mensch sich nicht ändern will? Mir scheint, es „muss“ krachen, weil der Mensch nur in der Krise umdenken anfängt.

Ihr findet nach wie vor Zuflucht in der Meditation und im Gebet. Baut euch zu Hause euren eigenen heiligen Kraftort auf. Rahmt euch Bilder mit Joseph, Maria, Jesus und euren Lieblings-Heiligen und Engeln ein. Ein Kreuz an die Wand und den Rosenkranz zur Hand. Mehr braucht ihr nicht. Und selbst wenn ihr all das nicht habt, könnt ihr wieder zu Gott finden. Bilder erleichtern nur die Kontakt-Aufnahme und ich finde, sie haben eine ganz eigene, Herz erwärmende Ausstrahlung. Heilige zu verehren stärkt das Tugendhafte in uns und schenkt uns Freude.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Alles Liebe,
eure Andrea

Foto vor Bearbeitung: Armando Paiva FotoPixabay

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