Astrologie

Welch Antwort?

Beim Pendeln ist mir aufgefallen: Formuliert man eine Frage ungenau, dann bekommt man schnell mal eine Antwort, mit der man nichts anfangen kann oder interpretiert sie falsch.

Wenn mich in der Astrologie Freunde fragen, ob sie Kinder haben werden und ich sehe bald Jupiter im Transit durch das 5.Haus (Kinder) und auch im Septar Planeten im 5.Haus, dann ist dies schon sehr wahrscheinlich. Doch sie fragten nicht, ob dies ihre eigenen Kinder sein werden. Bei zwei Freunden kam dies nun vor, dass ein neuer Partner ins Leben kam, der Kinder – eben unter diesen Transit – mitbrachte. Zwei andere Freundinnen waren unter Jupiter im 4.Haus schwanger geworden und bekamen mit Jupiter im 5.Haus eigene Kinder.

Das witzige ist aber, dass erstere wirklich nur nach Kindern fragten. Nicht, ob sie schwanger werden. Während letzteren ebenso die Frage der Schwangerschaft wichtig war und dass sie noch mit dem gleichen Partner zusammen sind. Ich konzentrierte mich halt auch nur auf die Frage, die gestellt wurde. Die Erfahrung lehrt uns, dass wir auch die unsichtbaren Fragen wahrnehmen müssen, wollen wir genauere Prognosen stellen.

Wenn wir merken, dass wir keine gescheite Antwort bekommen, dann sollten wir unsere Frage vielleicht anders formulieren. Je präziser die Frage, desto klarer die Antwort. Vor allem, wenn wir Gott und die Engel fragen.

Leider gibt es auch Menschen, die sind so stolz, dass ihre Nase über allen Fragen steht und die Antwort, die sie in sich tragen sind Knallerbsen. Aber gut, die helfen uns jetzt hier nicht weiter.

Bei mir läuft derweil der Merkur durch mein 9.Haus und ich lehre euch philosophisches Geschwafel 🙂

Die Melodie der Sterne

Frank Felber meinte mal, und ich glaube auch Johannes Kepler, dass jedes Horoskop seine eigene Melodie spielt. Jetzt hat man als Astrologe die Aufgabe nicht nur die lauten Paukenschläge zu hören, sondern auch die zarte Harfe – sofern eine mitspielt. In Wahrheit braucht man als Astrologe ein besseres Gehör, denn als Musiker. Unser „Hellhören“ muss sich entwickeln. Hellhören, verstehen, niederschreiben. Zum Glück gibt es reichlich Literatur zur Astrologie. – Doch auch schon hier fängt es an, sich richtig führen zu lassen. Also ich empfehle die Literatur vom Frank Felber, er hat alle Akkorde zum Klingen gebracht. Der Beethoven unter den Astrologen 🙂 wenn ich das so sagen darf.

Ich könnte jetzt noch eine Reise durch die Kabbalah machen, doch leider verstehe ich davon nur sehr wenig. Theoretisch habe ich mir das Buch von Franz Bardon „Der Schlüssel zur wahren Kabbalah“ schon durchgelesen. Sofern hab ich eine Ahnung vom Zusammenspiel von Form, Farbe und Ton. Wenn ich mich dahinein versenke, komme ich zum Schluss, dass einen nichts anderes übrig bleibt, als zu üben. Wer ein herausragender Astrologe werden will, muss durch das erste Buch von Franz Bardon „Der Weg zum wahren Adepten“ durch. Naja, ich würde mal behaupten 97% scheitern schon an der 1. oder 2. Stufe, wo es allein darum geht, seinen Charakter zu veredeln. Also ich stecke da zumindest noch fest. Jeder Praktiker greift sich jetzt schon an den Schädel und weiß nicht, ob er lachen oder weinen soll.

Mein Fazit für heute: Nicht nur Fragen stellen, sondern ÜBEN, damit wir den Ton auch treffen und die Antwort hören 🙂

Vielleicht kann ich euch über die Melodie der Sterne in ein paar Jahren mehr berichten. Mein Vati würde hierzu wahrscheinlich das Lied von Otto auf der Gitarre spielen und dazu singen:

Alles Liebe,
eure Andrea

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