Christusliebe, Franz von Assisi
Glaube

Christusliebe

Die Christusliebe ist Ausdruck einer gelebten geistigen, spirituellen Verbindung, die doch sehr persönlich ist. Nicht allein unsere eigene Liebe zu Gott zählt. Es zählt auch unserer Charakter.

Im Beitragsbild oben sehen wir den Hl. Franz von Assisi (Quelle: Gordon Johnson auf Pixabay), der durch seine bedingungslose Liebe viel Leiden überstand. Seine gesamte Glaubensgemeinschaft vollbrachte wahre Wunder. Sie sind ein Vorbild von selbstloser Liebe trotz Schmerzen und Entbehrungen.

Ich begebe mich noch weiter zurück, ins 4.Jhd. Denn für mein persönliches Empfinden hätte die christliche Verbundenheit nicht schöner formuliert werden können, wie im Briefwechsel zwischen dem Hl. Augustinus und dem Paulinus von Nola:

Ambrosius von Mailand tauft Augustinus von Hippo, Christusliebe
Ambrosius von Mailand tauft Augustinus von Hippo
Maler: Pietro Gagliardi
Foto: Joachim Schäfer – Ökumenisches Heiligenlexikon

Es ist nicht verwunderlich, dass wir, auch wenn wir weit voneinander entfernt sind, einander nahe sind und uns kennen, ohne einander je kennengelernt zu haben, denn wir sind Glieder eines einzigen Leibes, wir haben ein einziges Haupt, wir sind von einer einzigen Gnade überflutet, wir leben von einem Brot, wir folgen einem Weg, wir wohnen im selben Haus.

Aus dem Briefwechsel zwischen Augustinus und Paulinus von Nola

Genau wie später beim Hl. Franz von Assisi versammelte sich zuvor um den Hl. Augustinus von Hippo eine Glaubensgemeinschaft. Im 4.Jhd. war das Christentum noch am Entstehen & am sich friedlich Verbreiten. Wer zu der Zeit sich 100% für Christus entschied war ein mutiger Vorreiter, der nicht selten immer noch verfolgt und umgebracht wurde. Der Hl. Augustinus ist uns ein Vorbild von unersättlicher Schöpferkraft, dass aus dem Glauben zu Christus wahrhaft Wertvolles entstehet. Er lebte die Liebe für Gott und seine Gemeinschaft.

Die Christusliebe ist nicht einfach ein „Rausch himmlischer Glückseeligkeit“. Ihr folgen früher oder später Taten, sonst bleiben wir nur Träumer und unsere Lebensaufgabe unerfüllt. Ich kenne das leider von mir selbst… Heilige können uns immer wieder als Vorbild dienen, wie wir unsere Schwächen in Tugenden wandeln und diese Tugend leben.

Alles Gute für euch, Andrea

Call Now Button