Vertrauen
Allgemein

Vertrauen

Der Mensch gerät oft in Panik, wenn es um eine Ebene tieferen Vertrauens geht. Wenn er sich tiefer auf eine Bekanntschaft, einen guten Freund, seinen Partner oder auf Gott einlassen will. Wie entsteht Panik? Einerseits entsteht Panik aus mangelnden Vertrauen. Vertrauen, dass so, wie es kommt, schon richtig sein wird. Vertrauen, sich ganz auf eine Situation einzulassen. Alles was einen daran hindert – loslassen. „Sich fallen lassen & geben.“ Vertrauen wächst, wenn du mit der Zeit spürst, dass der andere es gut mit dir meint. Wenn die Liebe größer ist, als der Zweifel. Was kannst du selbst dazu beitragen?

Es gibt aber auch den Leichtsinn. Leichtsinnig wäre man, jemanden blind zu vertrauen, der einen ins Verderben führt. Böse handelt jemand, der dein entgegengebrachtes Vertrauen missbraucht. Dir die Sünde als Tugend serviert usw.

Wie erfährst du nun den Unterschied, ob es jemand gut oder schlecht mit dir meint? Dafür braucht es viel Charakterkunde und Erfahrung. Ein Grund die Astrologie als legitimes Schulfach einzuführen! Wo man selbst Charakterschwächen hat, ist man oft blind, wenn jemand die gleiche Schwäche hat. Manchmal leidet ein ganzes Volk an einer Schwäche und erkennt diese nicht als Untugend.

Wenn man in Panik gerät, erfährt man es jedenfalls nie. Die Panik macht einen blind und verleitet zum chaotischen Umherrennen – und sei es nur gefühlsmäßig. Hier muss man schon besonnen bleiben und schauen, wer einem gegenüber steht. Beobachte, wie ein Mensch auf dich wirkt. Schau dir sein Gesicht an. Ist er dir sympatisch? Höre auf dein Gefühl. Lausche deinen Eingebungen. Bereits in Freundschaften kann es uns begegnen, ob man bereit ist, den Weg gemeinsam weiter zu gehen. Es bedarf viel Liebe, Raum und Zeit.

Manchmal scheint mir, die Menschen haben mehr Panik vor Gott, als vor einem Dämon. Wer sich Gott nähert, muss sich unweigerlich zum Guten verändern und sich mit der Wahrheit auseinander setzen. Die Menschen schämen sich vor Gott für ihre Sünden und wollen sich selten bessern. Da gibt es innerlich viel Widerstand. Das ist unbequem. „Wieso soll ich mich bessern, wenn es mir gut geht?“ bekam ich daraufhin schonmal als sehr egoistische Antwort. Wer liebt, der gibt. Wer liebt, der verbessert sich freiwillig, damit er auch für sein Umfeld „erträglicher“ oder gar wertvoller wird und seinen Freunden nicht schadet.

Der Mensch hat Angst seine „Freiheit“ zu verlieren. Doch wie kann er frei sein, wenn ihn die Sünde gefangen hält und die Panik ihn geißelt? Ein Dämon hält dich in der Untugend, redet diese gar schön und es erscheint für viele bequemer, sich nicht zu verändern. Manch einer tötet gar sein Gewissen ab, wenn alle Alarmglocken schellen, weil er meint nur dann frei zu sein – dies ist böse. Jemand, dessen geistiger Wille zu schwach ist, der gleitet hingegen zu schnell ab. Dieser muss schauen, dass er seinen guten Willen stärkt. Früher oder später holt dich die Vergangenheit ein.

Hinzu kommt, dass der Mensch Angst hat, sich ins Ungewisse zu begeben. Wir treffen eine Entscheidung im Leben, jeden Tag auf’s Neue. Der Mensch bekommt Panik, dass seine Entscheidung daneben gehen könnte oder falsch ist, er weiß nicht wie er sich entscheiden soll. Dabei ist seine Angst, seine Panik, sein Zweifel oder sein Stolz, das Einzige, was ein Misslingen verursachen kann.

Solch Zustände sind oft sehr tief sitzende Konditionierungen, die wir selten von heute auf morgen für immer über Bord werfen können. Es bedarf viel Liebe, Raum und Zeit. Mit der Zeit und der Liebe wächst dein Vertrauen darüber. Du bekommst ein Gefühl dafür, wo du dich geirrt hast und wo du richtig lagst. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Immer wieder solltest du dir, wenn du dich dabei ertappst, für Besonnenheit, statt Panik; für Vertrauen & Mut, statt Angst; für Liebe & Glaube, statt Zweifel; für Demut und Güte, statt Stolz entscheiden. Es ist dein freier Wille. Nur du allein entscheidest darüber. Hast du ein schlechtes Gefühl bei einer Sache, dann höre darauf und schau genau hin.

Astrologie öffnet uns die Augen, wie die Lage aussieht und Bachblüten sind eine sehr wertvolle Unterstützung solch Konditionierungen aufzulösen, damit das Leben wieder in Fluss kommt.

Ihr wisst, ich bin selbst nicht „perfekt“. Ich teile euch hier nur mit, was ich bisher geistig durchdrungen habe.

Alles Liebe, eure Andrea

Beitragsbild von Gerd Altmann auf Pixabay

Call Now Button