Astrologie

Feuer-Element 1

Das Feuer ist das erste Element. Es steht nicht nur für Wärme. Es steht auch für das Licht. Am Anfang war Gott der Ungeborene. Alles ordnet sich nach ihm. Die Sonne steht symbolisch für Gott. Sie ist der Mittelpunkt um die sich alle Planeten bewegen. Ohne die Sonne würden die Planeten aus ihrer Umlaufbahn fallen und sich verirren. Es wäre finster auf der Erde. Nichts würde mehr wachsen und gedeihen. Ohne Gott wäre es finster in unserer Seele, wir würden verkümmern. Die Sonne wirft Licht ins Dunkel. Gott zeigt uns die Wahrheit. Jede Flamme des Feuers strebt nach oben und so sollten auch wir nach Höherem streben. Wer im Einklang mit Gott lebt, bringt Licht auf diese Welt.

Feuer in der Astrologie

In der Astrologie werden der Widder, der Löwe und der Schütze dem Feuer zugeordnet. Der Widder ist das erste Zeichen. Mit ihm beginnt der Frühling. Er ist die zündende Idee. Er ergreift die Initiative. Er leitet etwas noch nie dagewesenes ein. Er zündelt andere an, damit sie weitergehen, damit sich etwas entwickeln kann. Er düst mit einem Sportwagen voraus oder betreibt selbst Sport. „Mit dem Kopf durch die Wand“ Hauptsache, es geht was weiter. Die Sonne steht im Widder erhöht und so mag Gott grundsätzlich den Widder-Geborenen. Im Negativen neigt der Widder dazu Gott zu übergehen. Er tendiert dann dazu seinen eigenen Willen als wahrer zu sehen, als vorher inne zuhalten und den Willen Gottes zu sehen. Er rammt sich solange die Hörner ein, bis er es verstanden hat.

Der Löwe ist sehr majestätisch. Er ist nicht mehr so forsch und ungeduldig wie der Widder. Er strahlt einfach. Bei einem positiv entwickelten Löwen merken wir sofort die wärmende Stärke seines Herz-Chakras, die auch unserer Herz erwärmt. Seine Geburtstags-Feste fallen Gott gegeben in den warmen Sommer, zu denen einfach jeder gern kommt. Er ist der Mittelpunkt des Geschehens. Wenn ein Löwe die Bühne betritt, schauen alle automatisch auf ihn. Seine Aufgabe ist es, für uns alle ein Vorbild zu sein, an dem wir uns ausrichten können. Er ist der geborene Herrscher, die Sonne für sein Volk. Der Löwe lebt meistens im Einklang mit Gott. Ein Löwe, der sich für besser als Gott hält, neigt zu Arroganz. Ratschläge von anderen nimmt er selten an. Kritik lehnt er ab. Lob erhält er gerne und verteilt es ebenso großzügig. Er ist gütig.

Der Schütze ist ein Visionär. Er strebt nach hohen Idealen, die er der Welt vermittelt. Er glaubt an das Gute im Menschen, fördert es und motiviert ihn. Sein Optimismus ist ansteckend. Er verteilt Humor und gute Laune. Die Welt sieht er aus einem größeren Ganzen. Er liebt das Reisen und Philosophieren. Durch die neuen Eindrücke wird er inspiriert. Ganz natürlich ist für ihn der Glaube an etwas Höherem, an Gott. Ein Schütze ist ein guter Priester und Lehrer, der uns vieles bewusst macht. Die Atheisten unter diesem Zeichen neigen zu Überheblichkeit und Hochmut.

Der Mars (Widder), die Sonne (Löwe) und der Jupiter (Schütze) sind Entsprechungen des Feuer-Elements. Der Mars gehört eher zu den Übeltätern. Er gibt uns zwar Kraft, doch als Krieger provoziert er auch unnötigen Streit und Konflikte. Er will sofort der Erste sein und muss sich ständig in seiner Stärke beweisen. Die Sonne (Gott) leuchtet uns den Weg und erwärmt unsere Herzen, wir fangen selbst an zu strahlen. Sie schenkt uns Vitalität. Der Jupiter zeigt uns, wo wir Glück erfahren, erweitert unser Bewusstsein und fördert unseren Glauben an Gott. Glück ist ein Feuerfunke des heiligen Geistes.

Heilung mit Feuer

Das Feuer verbrennt negative Energien. Wir können Räume mit Weihrauch ausräuchern um böse Geister zu vertreiben. Die Kerzen im Advent begleiten uns, um der Geburt Jesu zu gedenken. Sie wärmen uns in den dunklen Wintermonaten. Das Osterfeuer befreit uns von Ballast. Alles was im Dunklen lag, kehrt mit der Auferstehung des Herrn wieder zum Licht und macht uns das Wunder Gottes bewusst. Der brennende Dornbusch sprach zu Moses, um sein Volk, das Volk Israel zu retten. Im Gebet für einen anderen Menschen zünden wir für ihn ein Licht an. Das ewige Licht brennt in der kath. Kirche und steht für den heiligen Geist.

Rot ist die Farbe des Feuers und sie wirkt aktivierend. Spitz ist die Form des Feuers und stachelt an. Wenn es einmal zu brennen anfängt, verbreitet sich die Flamme rasend schnell. Doch irgendwann erlischt sie auch wieder von alleine. Feuer ist einmal kurz Vollgas. Die Luft sorgt dafür, dass Feuer-Funken überspringen. Wir reden darüber und die Idee verbreitet sich. Zu viel Luft bläst es aus. Das Wasser spiegelt das Feuer, dass es unsere Seele berührt und erwärmt. Der Beginn (Feuer) des Wassers liegt in seiner Quelle und die Quelle liegt in Gott. Zu viel Wasser erlischt das Feuer. Die Erde gibt dem Feuer den Rahmen, damit es länger brennen kann. Wie bei einem Lagerfeuer, wo die Steine den Kreis vorgeben, indem es brennen darf und wir immer Holz nachlegen können, damit die Flamme am Leben bleibt. Zu der Kraft des Feuers gelangt die Ausdauer der Erde. Zu viel Erde erstickt das Feuer.

Wer lebt im Feuer?

Es gibt Lebewesen, die im Wasser leben, in der Luft und in der Erde. Doch lebt auch eins im Feuer? Franz Bardon spricht von „Salamandern“ als Feuer-Geister. Dem Feuer würde ich z.B. alle Raubkatzen, wie den Löwen, Tiger, Leoparden, … zuordnen. Sie leben nicht im Feuer, aber ihr Temperament ist feurig, wild, erobernd. Sie sind von der Sonne abhängiger, als z.B. Eulen (Luft), die auch der Nacht jagen können; Krokodile, die mehr im Wasser leben und Maulwürfe, die in der Erde wühlen. Das Feuer-Element gleicht viel mehr der Sonne. Auf der Erde gibt es keine Region, wo ewig Feuer brennt. So wie der Ozean ewig Wasser trägt. Unser Boden ewig aus Erde besteht. Die Luft, die sich ewig um uns bewegt. Feuer ist Licht. Es kommt, wenn die Sonne aufgeht, es vergeht, wenn sie untergeht und brennt doch ewig. Gott leuchtet uns ewig den Weg.

Nach Jahrhunderten langen Streitereien ist es für uns heute selbstverständlich, dass die Sonne der Mittelpunkt ist und nicht die Erde. Hoffentlich ist für den Menschen irgendwann wieder selbstverständlich, dass Gott am Anfang war und nicht der Affe.

Erzengel Michael

Die Wahrheit leuchtet uns den Weg

Das Feuer fordert die Wahrheit ein. Es scheut keinen Konflikt. Die Lügen ersticken im Lichte der Wahrheit. Die Waffen gehören zum Feuer. Und wo der Mensch es nicht schafft, sich an Gott auszurichten, entstehen Konflikte, bis hin zum Krieg. Wenn der Mensch nicht an Gott glaubt, hat er keine Moral. Sie erfinden dann Begriffe, wie „ethical correctness“. „Ethisch korrekt“ handelt man in ihren Augen, wenn man Menschen rettet. Doch es ist, aus meiner Sicht, unmoralisch wenn man dabei seine eigene Familie übergeht.

Der Krieg entsteht nicht, weil Gott ihn will, sondern weil es böse Menschen gibt, die die Wahrheit und das, was Gut ist, zerstören wollen. Aus Hass entsteht Krieg. Aus Liebe entsteht Frieden. Doch einen bewusst bösen Menschen sollst du nicht lieben, er wird sonst dein Verderben und das deiner Familie sein. Vor dem Bösen muss man sich schützen und ihm Grenzen setzen. Hier herrscht ein „Aug um Aug. Zahn um Zahn“ (Moses). Es ist die Verteidigung des Guten vor dem Bösen. In der Sonne hat sich schon manch einer verbrannt.

Manch einer würde die Wahrheit gern unter den Teppich kehren, weil er den Konflikt scheut. Der Widder verteidigt das Reich. Der Löwe beschützt sein Reich, indem er darüber herrscht. Der Schütze dehnt sein Reich aus. Sie handeln so, weil ihr Reich eine Bereicherung für die Menschen ist. Sie sehen darin etwas Gutes. Ist ihre Motivation rein, tun sie dies weder aus Zerstörungswut (Widder), noch aus Machtgier (Löwe), noch aus Größenwahn (Schütze).

positive Eigenschaften:

Wahrheit, Licht, Wärme, Glück, initiativ, Pionier, motivierend, erleuchtend, bewusst, mutig, engagiert, tatkräftig, Lebenskraft, Durchsetzungskraft, Begeisterung, kühn, selbstbewusst, sportlich, entschlossen, gütig, großzügig, stark, weiß was er will, scheut kein Risiko, …

negative Eigenschaften:

arrogant, stolz, stressend, eifersüchtig, hochmütig, Hass, Streit, ständig provozierend, zerstörerisch, drüberfahren, zu viel Ehrgeiz, ständig besser sein wollen, übermütig, herablassend, größenwahnsinnig, machtgierig, wütend, zornig, ungeduldig, rasend, …

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